Dienstag, 15. August 2017

Frei sein

Und ab in die nächste Runde des Blogs.
Nach einer schönen luftigen Nacht in Kerenza haben wir mal wieder die Sachen gepackt, Bus eingeräumt und uns auf den Weg ins nächste Abenteuer gemacht.

Mittlerweile klappt es echt gut mit einpacken und wir sind in kürzester Zeit abfahrtsbereit. Mann und Frau wissen wo sie hinlangen müssen, alles hat seinen Platz und kommt auch genau da wieder hin. (Meistens -> "Warum is des und des da und da?")

Also los Richtung Bucht Lichnos und den Campingplatz mit Hotelanlage "Enjoy Lychnos Bay"





Dort haben wir erstmal unser Lager aufgeschlagen und haben das erste mal Wäsche gewaschen. Sieht man es?


Nachdem die wichtigen Dinge des Lebens erledigt waren....Halt eins fehlt noch. Sehr wichtig!!! Darf ich vorstellen: Ferdinant!

Nachdem der kleine mit Luft befüllt war, haben wir uns auf den Weg zum Strand gemacht und den Ausblick genossen.



Von der schönen Lichnos Bucht ist es nicht sehr weit bis zur schönen Stadt Parga. Laut Reiseführer eine der schönsten Städte an der Westküste. Wie gut dass von der Bucht aus ein Wassertaxi bis nach Parga fährt.
Wir standen natürlich in unserer deutschen Pünktlichkeit 10:10 am Steg und wollten einsteigen. Aber die griechische Gemütlichkeit macht einem da schnell einen Strich durch die Rechnung. Um 10:25 trudelte dann langsam ein alter Kapitän mit seinem kleinen Kutter ein. Was uns wunderte, wir waren die Einzigsten, anscheinend war der Rest der Menschen nicht so früh aufgestanden. Nach ein wenig Murren und Diskussion nahm er uns natürlich auch zu 2. mit :-)





Hier ist es, das kleine Städchen Parga, wirklich gemütlich, zwar sehr touristisch aber sehr schön gelegen und mit typisch Griechischen Einkaufsmöglichkeiten.

Noch schnell ein Eis vor der Rückfahrt und weiter gehts :-)
Und zurück mit dem selben Kapitän richtung Campingplatz

Das war der erste Campingplatz an dem wir zwei Nächte standen. Der Platz hatte drei Vorteile, den perfekten Strand, das Bootstaxi nach Parga und die Hanglage die einen kühlen Wind durch unseren Bus sausen ließ.
Leider hatte er auch negative Aspekte, nur kaltes Wasser, nicht wirklich sauber und sehr laut...Italiener und ihr Temprament, Nachts um 2 muss man auch unbedingt das Wohnmobil umparken und den Wassertank füllen. 

Der nächste Zielort lag auf einer Halbinsel, Lefkas, über ein kleines Stück Straße erreichbar, rechts Meer, links Meer und natürlich Stau, da viele dort hin wollten. Am selben Tag haben wir auf dem Campingplatz Lichnos erfahren, dass am 15.08 Feiertag in Griechenland ist und deswegen überall die Hölle los ist.






Einer darf natürlich luftgefüllt nicht fehlen :-)


Angekommen am Ziel - Vassiliki Beach in Vassiliki, an der Spitze von Lefkas.
Begrüßt wird man durch eine kleine Palmenoase mitten im Städtchen. Wir hatten Glück und konnten den letzten freien Platz auf dem Campingplatz ergattern. Er liegt zwar zentral zwischen Rezeption und Taverne, aber ist durch Bäume und die Palmen relativ schattig. 







Vordach verspannt, Stühle raus, Badesachen an und erstmal den Strand erkunden. 





Eine kurze Erfrischung im glasklaren Meer wirkt Wunder, ab unter die Dusche, das Salz runterwaschen und los geht es in die Stadt, Gerhard war schonmal hier und berichtete über ein kleines wunderschönes Hafenstädchen mit super Restaurants.







Erstmal erkundet, Restaurant ausgewählt und sehr lecker gegessen :-)







Heute haben wir einen anstregenden Tag hinter uns gebracht. Wir sind morgends aufgestanden, haben gefrühstückt und einen Kaffee getrunken und sind danach zum Strand. Fertig :-) Gut, Abendessen noch und natürlich wichtig! Blog schreiben :-)


 Ein frisch gepresster Orangensaft muss auch sein!


Ferdi darf nicht fehlen. 



Für morgen haben wir eine Rollertour auf Lefkas geplant um uns die Insel etwas genauer anzuschauen. Der Platz hier gefällt uns so gut, dass wir überlegen noch 1-2 Tage länger hier zu stehen.
Wir werden berichten.

Liebe Grüße in die Heimat :-)

Die Bibers

Sonntag, 13. August 2017

jamas!!

Weiter gehts in Text und Bild.

Nach guten 26 Stunden konnte die Fähre im Hafen von Igoumenitsa (Igouschnitzaaa) anlegen. Nachdem die ersten LKWs die Ladeluke für die obenstehenden PKWs frei gemacht hattten ging es Meter für Meter vorwärts, Auto für Auto konnte die Fähre verlassen. Nach kurzer Zeit waren auch wir an der Reihe und starteten die Rampe runter und blickten vorwärts auf einen strahlend blauen Himmel und einen wunderschönen Urlaub.




Nach ein paar Meter war die erste Möglichkeit gegeben anzuhalten und das Meer zu bewundern. Lea konnte es sich nicht nehmen lassen direkt die Füße rein zu hängen :-)
Zusätzlich kann man auf den Bildern sehen, dass der kleine Bus nun mit einer Solarzelle auf seinem Dachträger unterwegs ist, damit wir auch mal frei stehen können und trotzdem Strom für Kühlschrank oder Licht haben. (100W / 10A Laderegler, http://www.bau-tech.shop/)








Schon im vorraus hatte ich nach ein paar schönen Campingplätzen in der Nähe von Igoumenitsa geschaut und auch auf einer Landzunge einen sehr schönen Platz gefunden.
Dort haben wir dann erstmal unser Lager aufgeschlagen, die Strandtücher ausgebreitet und den wunderschönen Sandstrand genossen.
Camping Drepanos Igoumenitsa







Aber auch dort hielt es uns nicht lange, noch kurz einkaufen gehen, Bus packen und Abfahrt ins nächste Abenteuer :-) Von unseren Freunden Ioannis, Nathalie und Neoklis wurde uns ein sehr schöner, verstecker Stehplatz offeriert, den wir natürlich sehen mussten. Also Abfahrt in Richtung Parga, dann Freunde von ihnen dort Kontaktiert und diese Beschreibung erhalten:

"E55 Richtung Preveza, hinter Amoudia links Richtung Kanalaki / Valanidorachi. Direkt wieder links und dann immer Richtung Odyseus Bay. Hinter Tanke erste Links und immer geradeaus"

 Hörte sich mal verständlich an, Ende vom Lied seht ihr hier:



Nach kurzer Rücksprache und einem Standort über das Handy, fanden wir auch auch den Richtigen weg und die schön gelegene Bucht "Kerenza". Ein kurzer Rundgang und einer Absprache über Stellplatz und die Bucht folgte das nächste Abenteuer. Da die Plätze direkt am Strand sind, gibts natürlich auch nur Sand :-D Des is natürlich nix für unseren kleinen Bus und promt standen wir da, weder vor, noch zurück. Schön im Sand. Ein Glück sind die meisten Camper dort Allradler und konnten uns mit unserem Abschleppseil aus der Misere befreien und auf einen festen Untergrund ziehen. Vielen Dank nochmal an Udo!!
Hier noch der Standort:
https://goo.gl/maps/azCqnD3eYFz





Befestigt und ausgepackt konnten wir noch ein wenig die Bucht erkunden und uns gemütlich was kochen. Es ist wirklich ein sehr schönes Fleckchen Erde an dem wir da gelandet sind. 






Bis bald :-) 

Die Biber`s

Samstag, 12. August 2017

Abfahrt richtung Süden

Und weiter gehts :-) Sonntag nach der Hochzeit alles aufgeräumt, ausgepackt und den kleinen Bus beladen....Noch eine Kleinigkeit Montag morgen erledigen und ab geht die Post. Punkt 8:30 stürmt Lea das Bürgerbüro um nun mit vollem stolz ihren neuen Ausweis mit neuem Nachnamen tragen zu können :-) Lea Elena Biber :-) Nun hochoffiziell Herr und Frau Biber.

Los gehts Richtung Venedig:











Dort angekommen haben wir einen mega Platz, 4 Minuten von der Fähre, gefunden und einen superschönen Stellplatz direkt am Meer ausgesucht und unser Lager aufgeschlagen.



 Am nächsten Tag konnten wir vom Campingplatz aus direkt mit der Fähre 20 Minuten nach Venedig fahren und uns Venedig anschauen.








Es ist echt eine wunderschöne Stadt und ein Besuch wert. Man verläuft sich auch öfters mal aber mit Hilfe von Stadtplänen oder Google Maps findet man auch den Weg zurück zur Fähre.
Dann ging das packen auch schon wieder los. Die große Fähre von Venedig nach Igoumenitsa stand schon neben dem Campingplatz in den Startlöchern und wartete aufs Beladen am 09.08.2017. Wir sollten um 10:00 dort sein um bei der Abfahrt um 12:00 schon an Ort und Stelle zu stehen. Es ist ein komisches Gefühl das erste mal mit dem Auto / Bus auf so eine Fähre zu fahren.






Eingeparkt, Fährentasche rausgeräumt und abgeschlossen. Da stand er nun und wartete auf den Start. Ganz alleine, seine erste Fährenfahrt.
Wir haben haben unsere Kabine bezogen und uns die Fähre angeschaut. Erstmal ein Frappe auf dem Deck trinken und dem ablegen zuschauen :-)






Das letzte Bild zeigt unseren Campingplatz in Venedig (Camping Fusina Venecia). Wir hatten noch sehr Glück, ein Tag nach unserer Abfahrt hat ein tornadoartiger Sturm die Küste von Venedig heimgesucht und einige Campingplätze sehr in Mitleidenschaft gezogen.

Das wars mal wieder von uns....Bald gehts in Griechland weiter :-)

Liebe Grüße
die LB's